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Öblarner Kupferweg |
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Heilquelle aqua medica
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Mit Bescheid vom 14. März 2007 hat das Amt der Steiermärkischen Landesregierung das Wasser aus dem Thaddäusstollen in der Walchen als Heilquelle anerkannt. Gemäß § 7 des Steiermärkischen Heilvorkommen- und Kurortegesetzes führt diese Heilquelle seit 2010 die Bezeichnung "Aqua medica" (vormals „Thaddäusquelle Öblarn“). Die medizinisch-balneologische Bezeichnung wird mit „Magnesium-Eisen-Sulfat-Quelle“ festgesetzt.
Schon seit längerer Zeit wurde die heilende Wirkung des Wassers bei Hautkrankheiten vermutet, da mehrfach von Heilerfolgen berichtet wurde. Allerdings waren diese nicht wissenschaftlich dokumentiert. Der Bergbauverein Öblarn und Grundbesitzer Ing. Jürgen Aldrian hatten im Jahr 2006 die Untersuchungen des Wassers eingeleitet. Sowohl die chemisch-physikalische Untersuchung als auch die darauf folgende medizinisch-balneologische Bewertung erbrachten hervorragende Ergebnisse. Bei den Untersuchungen im Labor übte das Wasser „eine signifikante antimikrobielle Wirkung unterschiedlichen Ausmaßes auf Bakterien und Sprosspilze“ aus.
Wegen des außergewöhnlich hohen Sulfatgehaltes mit 3112 mg/l ist „der Genuss des Wassers als Trinkwasserersatz nicht zu empfehlen bzw. zu vermeiden“. Trinkkuren könnten nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Eine Anwendung für Badekuren konnte im Labor nachgewiesen werden, sollte jedoch „noch medizinisch überwacht, dokumentiert und wissenschaftlich ausgewertet werden. Sinnvoll wäre die Durchführung einer klinischen Studie.“
Seit
Juli 2007 gibt es vor dem Thaddäusstollen ein aus Lärchenholz gestaltetes
Kneipp-Becken. Nur während der Kupferweg-Führungen können darin Fußbäder
durchgeführt werden. Das Eisen-Magnesium-Sulfat-Wasser zeigt auffallende
Heilwirkung bei Fußpilz und anderen Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Ekzemen,
Nagelpilz sowie Akne Vulgaris.
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