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Öblarner Kupferweg |
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Bergbau - Thaddäusstollen
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Die
Suche nach den Erzen, die Kupfer, Schwefel, Gold und Silber führten, war
gleichzeitig ein Kampf mit der Wetterführung (Versorgung mit Frischluft) und
der Beherrschung der ständig eindringenden Bergwässer (Wasserhaltung).
Eisstalagmiten
im Dezember 2001
Es
gab nur wenige technische Hilfsmittel. So wurde von Hand aus mit Schlägel und
Eisen das Erz herausgebrochen und mit Menschenkraft, durch sogenannte
Sackzieher, zur Schmelzhütte gebracht. Ein
Großteil der Gänge und Schächte sind heute verbrochen und eingestürzt.
Dagegen gibt es wiederum wunderschöne handgeschrämmte Strecken, in denen man
die alten Knappen noch zu spüren meint. Der Bergbauverein Öblarn hat es sich zur Aufgabe gestellt, diesen historischen Bergbau zu erhalten. Dabei soll der Thaddäus-Erbstollen mit seinem Portal in einer Seehöhe von 1100 Metern, der längste Bau, so bewahrt werden, dass er uns einen Blick in die stolze Bergbauvergangenheit offen hält. Zu sehen sind außerdem noch die Mundlöcher des Salvatorstollens (Seehöhe 1163 m) und des Johann-Adam-Stollens (Seehöhe 1267 m). Alle weiteren Stollenmundlöcher wurden im Jahr 1999 endgültig verschlossen.
Mehr Information darüber gibt es in der Kurzführer-Broschüre!
Thaddäusstollen
- Inschrift
des Firststeines: 1729 Graf
Stampfer von Walchenberg 1857 FRIDAU
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