Öblarner Kupferweg

 

Geschichte

 

Home    Nach oben     Steinkeller  Walchenherrgott  Schmelzanlagen    Silbertreibherd     Stampferhaus   Schwefelofen    Bergbau    Anfahrtsstube

 

400      Aus dieser Zeit stammt der Fund eines römischen Grabsteines auf der Berghammer-Lake.

 

1135  Erste urkundliche Erwähnung des Ortes als Oebelarn.

 

1230  Herzog Leopold VI. erhält aus Öblarn den Pacht in Silber, wahrscheinlich aus der Walchen.

 

1386  Baubeginn von Schloss Gstatt.

 

1423  Baubeginn der Kirche zum hl. Andreas.

 

1434  Schmelzhütte in der Walchen wird zum ersten Mal in einem Urbar erwähnt.

 

1469  Urkundlicher Beleg der Bergrechtsverleihung durch den Abt von Admont an Jakob Schauer, Paul Rieder und Peter zu Talern. Die Originalurkunde liegt im Archiv des Stiftes Admont.  

Bild rechts: Gedenktafel beim Großen Walchenherrgott

("Den Bergleuten und Hüttenleuten der Walchen zur Ehr")

 

1552  Die Gewerken Lukas Sitzinger und Andreas Prantmayr aus Nürnberg übernehmen den Bergbau in der Walchen.

 

1565  Das Verweserhaus – Amtshaus – wird errichtet.

 

1656  Johann Feuersänger aus Salzburg leitet einige Jahre  die Geschicke des Walchener Bergbaues, jedoch ohne Erfolg.

 

1666  Hans Adam Stampfer übernimmt den stark abgewirtschafteten Betrieb. Durch 132 Jahre führt sein Geschlecht den Bergbau und die Hüttenbetriebe zur höchsten Blüte.

 

Bild rechts: Hans Adam Stampfer von Walchenberg

 

1802  Graf Batthyany hat nach der Stampfer-Dynastie ein schweres Fortkommen und scheitert.

 

1819  Die Ritter von Fridau, zwei Brüder, versuchen, der verarmten Gemeinde zu helfen und lassen Bergbau und Produktion unter großen Opfern wieder aufleben.  

 

Bild rechts: Grabstein von Verweser Johann Sorger, gest. 1812, an der Außenwand der Pfarrkirche Öblarn.

 

1858  Kohlenmangel und sinkende Qualität der Erze zwingen zur Schließung von Bergbau und Hüttenbetrieb.

 

1891  Leonard Brigl nimmt den Bergbau zur Gewinnung von Schwefelkies, den er zur Bleiche in seiner Papierfabrik braucht, wieder auf.

   

1958  Nach einigen Unterbrechungen folgt mit diesem Jahr die endgültige Schließung.

 

1998  Unter Mithilfe der Marktgemeinde Öblarn und des Bundesdenkmalamtes stoppt der neu gegründete Bergbauverein Öblarn den Verfall und beginnt mit den Erhaltungsarbeiten an den montanhistorischen Stätten.

 

 

Nächste Seite